Startseite » 08.05.21 / PWA Endurance / Misano

08.05.21 / PWA Endurance / Misano

8h Misano… auf gehts!

Die Zusammenarbeit war großartig! Alles war vorhanden, die Pace war gut. Top 15 war unser Ziel und das war nicht zu hoch gegriffen. Pech, der eine oder andere Fehler waren nur das Zünglein an der Waage. Was war da mit dem Wetter los? Regen, Regen, Regen… genug vom Wetter! Aber auch das konnte unsere Begeisterung und unseren Spaß nicht trüben. 

Sellerista-Racing-Newcomer bei ihrem ersten Endurance Event, aber lest selber…


Thomas Binder

,,Wer hat Lust auf eine Endurance-Serie?,, fragte ich Paul, Magnus und  Marc. Da kannten wir uns gerade einmal 2 Tage.

„Wir sind Rookies! … Wann ist das? … In 4 Wochen!? … Welche Strecke? … Welches Auto überhaupt?“

Und dann begann das Training. Unfassbar was sich in dieser Zeit alles verändert hat. Eine ganz neue Erfahrung, auch für mich. Selber zähle ich mich nicht zu den Top-Fahrern, aber ich habe großen Spaß am Simracing und ich habe großen Spaß gehabt mit diesen Jungs zu trainieren. Eine hohe Motivation ein  lockerer Umgang und großes Know-How sind unsere Begleiter bei den Test und Einstellfahrten gewesen.

Und so wurden die ,,Rookies,, immer schneller und schneller und auch sicherer. Die 8 h Misano rückten näher, alle waren bereit!


Paul Klatt

Paul Klatt

Das 8 Stunden Langstreckenrennen von der PWA auf Misano war mein erstes Langstreckenrennen und für mein Team und mich ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Mit Höhen und Tiefen die zum Racing dazu gehören.

Ich konnte sehr viel Erfahrung und Eindrücke sammeln und freue mich in den  nächsten Langstreckenrennen, im Team besprochene Verbesserungen,  umsetzen zu können.

Man muss dabei gewesen sein, um diese Euphorie und Leidenschaft erfassen zu können.



Magnus Picard

Das erste Endurance-Rennen aus Sicht eines Rookies:

Nur Erfahrung kann dich auf das Vorbereiten was du in einem solchen Rennen erlebst. Egal wie viel Training oder Zuspruch du bekommst. Das erste Rennen wird dir zeigen was dir als Anfänger noch so alles fehlt und dieses Rennen hat mir alles in seiner vollen Härte gezeigt.

Als dritter Fahrer war ich schon überwältigt von der Leistung die Thomas und Paul auf die Strecke gebracht haben. Die Wettervorhersage zeigte noch klaren Himmel und Regen sollte erst in 30 Minuten kommen. Ab ins Auto – ab auf die Strecke – die erste Runde – der Regen – von jetzt auf nun eine Schlitterpartie. Für mich, der bisher keine Erfahrung im Regen hatte, der Supergau.

Nach zwei Runden wieder in die Box, Regenreifen drauf und weiter. Der Regen, das Auto, die Strecke und ich wurden keine Freunde. Bevor aber der Crash kam und ich das Auto oder einen unserer Kontrahenten in Gefahr bringen konnte, ging der Funkspruch raus – „Binder, übernehmen sie.“

Mein zweiter Stint, der vorletzte auf trockener Strecke, lief danach deutlich besser. Die Rundenzeiten waren ok, die Fehler bis auf wenige Ausnahmen gering und dann, kurz vorm Ende, die Regenwolke wieder in der Vorhersage. Als wenn sie mich verhöhnen wollte: Du da, ja du, dich pack ich mir noch! Die ersten Tropfen, das erste Rutschen, mein Stint ist rum – „Binder, übernehmen sie.“

Nach 8, für mich nervenaufreibenden, Stunden, geht das erste Endurance-Rennen zu Ende. Was bleibt ist ein riesiger Pool an Erfahrung und Dankbarkeit meinem Team gegenüber, die zu jederzeit unterstützend in meinen Kopfhörern waren.

Danke an das Team, Thomas, Paul, Marc und Marcel für diese Erfahrung und ich blicke mit Freude in die Zukunft, wenn es heißt, 6h von Donigton.



Marc Grossmann

Das ganze Rennen war eine neue und tolle Erfahrung! Die Zusammenarbeit mit den Teamkollegen in der Vorbereitung und im Rennen hat so viel Spaß gemacht und war so motivierend, wie ich es mir als Endurance-Rookie nicht erträumt hatte.


Meine beiden Stints waren reine Regenstints und allein deshalb schon eine ganz besondere Herausforderung. Die ersten Runden mit kalten Regenreifen waren schwierig aber das löste sich schnell. Stattdessen wurden meine Rundenzeiten immer besser und bis auf ein/zwei kleinere Ausrutscher ohne Folgen bin ich mit meiner Performance ganz zufrieden. An meinen Boxenstops muss ich allerdings noch arbeiten um den Teamerfolg nicht zu gefährden.